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Shilajit

Vitamin360
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06.11.2025 13:24

Wer das Blut der Berge trinkt, kennt keine Krankheit – so könnte eine alte östliche Weisheit lauten, die die Wirkung von Shilajit beschreibt. Ohne Übertreibung: Shilajit ist ein Geschenk der Natur. Diese dunkle, harzähnliche Substanz sickert seit Jahrhunderten aus den Tiefen des Himalaya und gilt in der Ayurveda nicht nur als natürliches Heilmittel, sondern als Essenz von Jugend, Kraft und Vitalität. Wie es in der Charaka Samhita heißt: *„Shilajit ist der Bezwinger der Berge und der Zerstörer der Schwäche.“*¹

Doch was sagt die moderne Wissenschaft über Shilajit?

Shilajit – „das Blut der Berge“

Shilajit ist ein braunes, schwarzes, klebriges Harz, das aus den Felsspalten hoher Berge sickert. Es kommt vor allem im Himalaya, im Altai und im Kaukasus vor.

Das Shilajit-Harz wird also nicht von lebenden Organismen produziert, sondern entsteht als Ergebnis eines natürlichen Prozesses2 – als heilende Substanz: in dieser Hinsicht einzigartig. In den Spalten hoher Bergfelsen eingeschlossene Pflanzen wie Moose, Flechten, Wurzeln und Blätter zersetzen sich über Millionen Jahre, und diese Biomasse wird dann von Einflüssen wie:

  • dem Druck der Felsen
  • Temperaturschwankungen
  • Sonneneinstrahlung
  • Wasser und Luft.

Durch diese modifizierenden Faktoren entsteht ein dichtes Harz, das aus Fulvosäure, Huminsäure und anderen bioaktiven Verbindungen besteht. Diese Masse wird durch aus den Felsen ausgelaugte Mineralstoffe weiter verdichtet.

Der Entstehungsprozess selbst ist bereits faszinierend, doch vielleicht noch interessanter ist, wie man auf seine heilenden Wirkungen gekommen ist.

Wem kam die Idee, das aus den Bergen sickernde Harz zu essen?

Der Legende nach bemerkten himalayische Hirten und Heiler Shilajit erstmals, als sie Affen und andere Tiere das aus den Felsen sickernde Harz lecken sahen und diese danach auffallend energischer, fruchtbarer und gesünder wurden.3 Diese Beobachtung könnte die Menschen ermutigt haben, es selbst auszuprobieren.

Die indische Heilkunde begann es daher zu nutzen. Shilajit gilt in der ayurvedischen Medizin als „Rasayana“ – also als verjüngende und lebensverlängernde Substanz.4

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Erst in den letzten Jahrzehnten begann die moderne Wissenschaft, die Wirkstoffe von Shilajit unter Laborbedingungen zu untersuchen.

Shilajit enthält im Durchschnitt 20 % Fulvosäure.2 Fulvosäure ist ein in der Landwirtschaft eingesetzter Bodenverbesserer. Für den menschlichen Körper ist es ein kontextuell adaptives Molekül.5-8 Zerlegen wir diesen Zauberbegriff.

  • Adaptiv: Im Kontext von Fulvosäure bedeutet das, dass es sowohl entzündungshemmend als auch entzündungsfördernd wirken kann.
  • Kontextuell: Das bedeutet, dass die Wirkung vom Zustand der ZellUmgebung und dem Zelltyp abhängt.

Die Wirkung von Fulvosäure hängt also davon ab, welchen Zelltyp sie trifft und in welchem Zustand sich diese Zelle befindet. Zum Beispiel:

  • In hyperaktiven Monozyten (Entzündungszellen): dominiert die entzündungshemmende Wirkung.
  • In Makrophagen (Infektionsabwehrzellen): dominiert die entzündungsfördernde Wirkung (erhöht die Produktion freier Radikale in den Zellen).
  • In infizierten Zellen: aktiviert die Immunantwort, damit der Körper die Erkrankung so schnell wie möglich bekämpfen kann.

Die andere Hauptkomponente von Shilajit ist Huminsäure (durchschnittlich etwa 5–10 %). Huminsäure ist eher entgiftend und entzündungshemmend. Sie verfügt über folgende bewiesene Eigenschaften:

  • Kann verschiedene Schwermetalle und Arzneimittelrückstände binden.
  • Kann bei Darmentzündungen die Anzahl entzündlicher Zellen reduzieren.
  • Unterstützt die nützlichen Bakterien der Darmflora und hemmt so die Ausbreitung von Infektionen. Stellen wir uns ein mit wertvollem Getreide besätes Feld vor – Unkraut hat weniger Chancen zu wuchern. Unser Darm funktioniert ähnlich.

Über Fulvo- und Huminsäure hinaus…

Shilajit enthält nicht nur Fulvo- und Huminsäure, sondern einen komplexen bioaktiven Cocktail aus Dutzenden von Wirkstoffen.2,9 In Shilajit wirken zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Vitamine und organische Verbindungen synergistisch – das heißt, die verschiedenen Verbindungen verstärken gegenseitig ihre Wirkungen.

Shilajit enthält auch organische Verbindungen wie:

  • Dibenzo-alpha-Pyrone10 – mitochondriale Energiesteigerer, die für den Schutz des Nervensystems wichtig sind. Denn die meisten Erkrankungen des Nervensystems können durch Schäden an den „kleinen Motoren“ unserer Zellen – den Mitochondrien – ausgelöst werden.
  • Benzoate und Phenole11 – antioxidativ (entgiftend) und infektionshemmend.
  • Aminosäuren12: Bausteine von Zellwänden und Proteinen. Sie unterstützen die Regeneration geschädigter Zellen. Kleiner Ratgeber: Zellen können auf viele Arten geschädigt werden, der Hauptantrieb der „Zerstörung“ ist oxidativer Stress29 – die Wirkung freier Radikale. Freie Radikale entstehen auch durch unsere grundlegenden Stoffwechselprozesse und rauben Elektronen aus unseren Körperzellen, wodurch sie diese schädigen. Antioxidantien (Verbindungen und Enzyme) sollen diesen Prozess reduzieren oder umkehren.

Shilajit ist reich an folgenden Vitaminen und Spurenelementen:

  • B-Vitamine13: spielen vor allem bei der Energiegewinnung und der Funktion des Nervensystems eine wichtige Rolle.
  • Vitamin-A-Vorläufer14: spielen eine Schlüsselrolle beim Sehen und haben allgemeine zellschützende (antioxidative) Eigenschaften. Sie sind allgemeine Immunstärker und tragen zur Gesundheit von Herz und Gefäßen bei.
  • Vitamin E15: verhindert die schädliche Umwandlung von Fettsäuren in freie Radikale (Lipidperoxidationsprozess). Es spielt zudem eine Schlüsselrolle bei der Stärkung des Immunsystems, dem Zellschutz, der Erhaltung der Herz- und Gefäßgesundheit sowie der Hautpflege.
  • Zink16: spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem und im hormonellen Gleichgewicht.
  • Eisen17: beteiligt an der Blutbildung und am Sauerstofftransport.
  • Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen18: unerlässlich für die Funktion antioxidativer Enzyme (z. B. Glutathion und Superoxiddismutase).
  • Kalzium, Phosphor19: spielen eine Rolle im Knochenstoffwechsel. Kalzium ist für die Muskelkontraktion unerlässlich.
  • Magnesium20: ebenfalls unerlässlich für die Muskelkontraktion. Es wirkt knochenstärkend und unterstützt das Nervensystem.

In Shilajit finden sich weitere besondere bioaktive Substanzen wie:

  • Triterpene und pflanzliche Sterole21: entzündungshemmend und können hormonelle Wirkungen entfalten.
  • Shilajit-spezifische Peptide22: Aminosäureketten, die der Körper als Ganzes nutzt, anstatt sie abzubauen. Sie haben daher eine Funktion. Einige Studien deuten auf adaptogene Wirkungen hin. Dies bedeutet nicht die Anpassungsfähigkeit, die wir bei Huminsäure besprochen haben, sondern die Fähigkeit, Hormonspiegel – insbesondere in Stresssituationen – zu optimieren.
  • Urolithine23: auch von der Darmmikrobiota produzierte Substanzen, die als Antioxidantien im Zellschutz eine Rolle spielen können.
  • Bitumen-Derivate24: natürliche Teerkomponenten mit antimikrobieller (infektionshemmender) Wirkung.

Unzählige Wirkstoffe und tausend Wirkungen…

Die Wirkstoffe von Shilajit wirken synergistisch:

  • Fulvosäure transportiert Mineralstoffe in die Zellen – verbessert also neben ihren adaptiven antioxidativen Eigenschaften auch die Aufnahme von Spurenelementen.28
  • Huminsäure bindet Toxine.
  • Dibenzo-alpha-Pyrone und B-Vitamine steigern die ATP-Produktion (Zellenergie).
  • Vitamine und Mineralstoffe helfen, das Gleichgewicht des inneren Abwehrsystems des Körpers zu erhalten, das für den Schutz vor schädlichen freien Radikalen verantwortlich ist. Zudem „ölen“ sie die Funktion unserer Enzyme.

Diesem Zusammenspiel verdankt die Ayurveda die vielfältigen Wirkungen „des Blutes der Berge“.

Wir haben die detaillierten Wirkungen der einzelnen Komponenten berichtet, doch es ist wichtig zu verstehen, dass es sich um allgemeine Wirkungen handelt, die vom Zustand des Einzelnen und den in Shilajit enthaltenen Dosen abhängen. Daher erfolgt die dominante Wirkung von Shilajit über Fulvo- und Huminsäure.

Über die tatsächlichen Eigenschaften und was wir erwarten können, geben klinische Studien Aufschluss.

Klinische Studien – was wissen wir bisher?

Die klinischen Studien zu den Wirkungen von Shilajit sind zahlenmäßig begrenzt, aber vielversprechend. Die meisten Studien konzentrieren sich auf den Fulvosäuregehalt, da diese Komponente für die dominante biologische Aktivität verantwortlich ist.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studien:

  • Erhöhung des Testosteronspiegels25: 250 mg Shilajit täglich über 90 Tage führten bei gesunden Männern zu einem signifikanten Anstieg des freien Testosterons.
  • Verbesserung des antioxidativen Status26: Die Einnahme von Shilajit erhöhte den Glutathionspiegel und senkte die Biomarker für oxidativen Stress.
  • Unterstützung kognitiver Funktionen27: Einige Studien deuten darauf hin, dass Gedächtnis und Konzentration – insbesondere bei älteren Menschen – verbessert werden können.

Die Studien stießen auf Einschränkungen, da die Versuche klein und oft kurzfristig waren. Die Zusammensetzung von Shilajit variierte, und die optimale Dosierung ist noch nicht vollständig geklärt.

Empfohlene Dosierung von Shilajit

Die optimale Dosierung von Shilajit hängt von der Form, der Reinheit des Extrakts und den individuellen Zielen ab, doch basierend auf der aktuellen Literatur und den Herstellerempfehlungen gelten folgende Richtwerte als allgemein akzeptiert:

  • Aus gereinigtem Harz: 300–500 mg können ausreichend sein.
  • Aus pulverisiertem Extrakt kann eine etwas höhere Menge erforderlich sein: 300–1000 mg.
  • Aus gesüßten Formen können weitere Erhöhungen auf 3–5 Gramm nötig sein.

In welchen Fällen ist die Einnahme von Shilajit kontraindiziert?

Reines, laborgeprüftes Shilajit gilt allgemein als sicher. Dies belegen auch jahrhundertealte ayurvedische Traditionen.

  1. Bei Schwermetallempfindlichkeit oder Entgiftungsstörungen: Nicht richtig gereinigtes Shilajit kann Schwermetalle (Blei, Arsen, Quecksilber) enthalten. Menschen mit Leber- oder Nierenerkrankungen sind besonders anfällig für Schwermetallvergiftungen.
  2. Bei Autoimmunerkrankungen: Da Shilajit das Immunsystem beeinflusst, kann es bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (z. B. Lupus, Multiple Sklerose) die Immunaktivität erhöhen, was unerwünscht sein kann. Die Fachmeinungen sind jedoch uneinheitlich, da das Problem eher in der „Fehlsteuerung“ des Immunsystems liegt als in einer Überaktivität. Daher ist vor der Einnahme von Shilajit – oder jeglicher immunstärkender Substanz – eine gründliche ärztliche Beratung erforderlich.
  3. Bei hormonempfindlichen Zuständen: Da Shilajit den Testosteronspiegel erhöhen kann, ist es bei hormonempfindlichen Tumoren (z. B. Prostatakrebs, Brustkrebs) nicht empfehlenswert.
  4. Während Schwangerschaft und Stillzeit: Da keine ausreichenden klinischen Daten zur Sicherheit vorliegen, sollte es aus Vorsicht gemieden werden.
  5. Für Kinder und Jugendliche: Aufgrund der hormonellen Wirkungen nicht für wachsende Organismen geeignet, es sei denn unter ärztlicher Aufsicht.
  6. Arzneimittelwechselwirkungen: Bei gleichzeitiger Einnahme mit blutdrucksenkenden Mitteln, blutzuckerspiegelbeeinflussenden Medikamenten oder immunstärkenden Substanzen ist Vorsicht geboten.
  7. Allergische Reaktionen: Selten können Hautausschläge, Juckreiz oder Verdauungsstörungen auftreten, insbesondere bei der ersten Anwendung oder bei Überdosierung.
  8. Schilddrüsenerkrankungen: Die Wirkung von Shilajit auf die Schilddrüse ist noch nicht vollständig erforscht, doch basierend auf bisherigen Studien und empirischen Beobachtungen wird bei Schilddrüsenerkrankungen Vorsicht empfohlen. Grund ist das möglicherweise in Shilajit enthaltene Jod. Daher ist es ratsam, „auf Nummer sicher zu gehen“ und vor der Anwendung einen Arzt zu konsultieren.

Zusammenfassung und Empfehlung von Vitamin360

Die Wirkungen von Shilajit sind durch jahrtausendealte traditionelle Anwendungen bewiesen. Moderne Forschungen bestätigen dies ebenfalls, doch für einen wissenschaftlichen Konsens sind weitere groß angelegte und langfristige klinische Studien erforderlich. Basierend auf den aktuellen Ergebnissen gilt Shilajit als sicher und könnte dank seines einzigartigen Fulvo- und Huminsäuregehalts ein vielversprechender Akteur in der Naturheilkunde sein.

Wenn Sie die Kraft „des Blutes der Berge“ ausprobieren möchten, bietet Vitamin360 mehrere Angebote.

  • Nutricost Shilajit 1.000 mg (120 Kapseln): Klassischer Shilajit-Extrakt mit 20 % (Standard) Fulvosäuregehalt, eine der besten Wahlmöglichkeiten. Jede Kapsel enthält 500 mg Shilajit. Dies ist die auf Studien basierende empfohlene ideale Dosierung.
  • Double Wood Supplements Shilajit Resin (120 Kapseln): Ebenfalls Shilajit-Extrakt, mit 500 mg pro Kapsel und 20 % Fulvosäure.
  • Oly Pure Shilajit Resin (30 g): Reines, pulverförmiges Harz, von dem eine erbsengroße Menge (250 mg) ausreicht, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wasserlöslich, die Dosierung ist etwas schwieriger (erfordert eine präzise Waage), aber es ist das preis-leistungsstärkste Shilajit-Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt.
Quellen ⋙
  1. Charaka Samhita. Chikitsa Sthana, 1.3.30. Klasszikus ayurvédikus szöveg. Szanszkrit eredeti alapján.
  2. Kamgar E, Kaykhaii M, Zembrzuska J. A Comprehensive Review on Shilajit: What We Know about Its Chemical Composition. Crit Rev Anal Chem. 2025;55(3):461-473. doi: 10.1080/10408347.2023.2293963. Epub 2023 Dec 22. PMID: 38133965.
  3. https://himalayan-shilajit.energy/how-shilajit-was-discovered-a-historical-overview/
  4. https://aftabisalajeet.com/shilajit-and-its-connection-to-ayurvedic-rasayana-therapy/
  5. Winkler J, Ghosh S. Therapeutic Potential of Fulvic Acid in Chronic Inflammatory Diseases and Diabetes. J Diabetes Res. 2018 Sep 10;2018:5391014. doi: 10.1155/2018/5391014. PMID: 30276216; PMCID: PMC6151376.
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  7. https://www.researchgate.net/publication/360741647_Quality_and_In_Vivo_Assessment_of_a_Fulvic_Acid_Complex_A_Validation_Study
  8. https://www.researchgate.net/publication/281760309_Antioxidant_activity_of_fulvic_acid_A_living_matter-derived_bioactive_compound
  9. Kamgar E, Zembrzuska J, Lorenc W, Kaykhaii M. Screening and quantification of inorganic anions in Shilajit and its supplements. BMC Chem. 2025 Apr 13;19(1):95. doi: 10.1186/s13065-025-01473-7. PMID: 40223103; PMCID: PMC11995622.
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